Praxis für Hypnosetherapie und Hypnobirthing Angela Blumberger Diplom-Psychologin
+49(0)42133069366
Liebe im Spektrum

Es gibt in Deutschland so gut wie keinen Liebes-Coach für Autisten. Die meisten Autisten sehnen sich nach Liebe, Wärme, Geborgenheit, Sex und Beziehung. Viele Autisten sind auch schon in Beziehung oder verheiratet und haben manchmal bestimmte Kommunikationsprobleme mit ihrem Partner*.
.
Um einem anderen Menschen zu begegnen, ist erstmal wichtig, sich selbst zu kennen. Die eigene Identität ist von immenser Bedeutung und Wichtigkeit dabei. Wer seine eigene Identität noch nicht gefunden hat, droht dabei, sich in einer Beziehung zu verlieren, wenn er/sie nicht weiß, wer er/sie ist.

Was mich persönlich bei der Sexualität am meisten stört, ist, dass sie innerhalb der Gesellschaft über das Geschlecht des Partners bestimmt wird. Meine Diplomarbeit in den 90ern hieß daher bereits: "Yonisierte Sinnlichkeit - Diskurs über lesbisches Begehren". Yonisiert ist eine Wortspielerei aus Yoni (der symbolische Überbau zum weiblichen Geschlecht, als Pendant zum Phallus) und ionisiert (die elektrische Ladung) als Metapher der erotischen Anziehungskraft zwischen zwei Menschen und Sinnlichkeit, die Vielfalt des sinnlichen Erlebens. Die Diplomarbeit ist mein Versuch, die sexuelle Identität von sich heraus zu beschreiben und nicht durch das Gegenüber.
Heutzutage haben sich aus dem englischsprachigen Raum die Begriffe: nicht-binär, genderqueer, pangender, transident, fluidgender, usw. und die Sexualität neben hetero-, homo- und bi-sexuell eben auch pansexuell oder asexuell usw. durchgesetzt.

Die Liebe im Spektrum beginnt also erstmal mit der Auseinandersetzung des eigenen Selbst und den Fragen "Wer bin ich? Was will ich? Wie will ich leben"?

Wenn Sie Probleme haben, einen Menschen anzusprechen, weil Sie nicht wissen, was Sie sagen und wie Sie sich verhalten sollen, melden Sie sich gerne bei mir, ich gebe Ihnen Tipps, erkläre und wir können durch Rollenspiel ein bisschen proben.


Umfragen auf Twitter:

Von 3.650 Autisten gaben 75,3% an, sich als LGBTQIA+ zu betrachten.

Von 537 Autisten gaben 67,4% an, monogam zu sein und 32,6% als polyamorös.
Diese Webseite nutzt Google Analytics, weitere Informationen zum Datenschutz und Widerruf finden Sie HIER

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.